2022年12月8日木曜日

Georg Friedrich Knapp, 'Der Ursprung der Sklaverei in den Kolonieen' (1890)

 “Einführung in einige Hauptgebiete der Nationalökonomie

    Georg Friedrich Knapp”


 "国民経済学の主要分野の紹介


    ゲオルク・フリードリヒ・クナップ"

ゾンバルトがユダヤ人論で参照

#4

66^563

 さらに新世界の門戸がヨーロッパ人に開かれるや否や、ユダヤ人は大挙して移住した。そればかりではない。アメリカの発見が、実はユダヤ人がスペインの故郷から追放されたのとちょうど同じ年であることがわかっている。さらに十五世紀の最後の数年と十六世紀の最初の十年は、何万というユダヤ人が放浪を余儀なくされ、ヨーロッパのユダヤ人が、まるで杖でたたかれ巣をおしだされたアリの群のように大挙して動きだした時期であることが判明している。ユダヤ人集団の大きな部分が希望に満たされた新大陸の各地に赴いたのもけっして不思議ではない。かの地の最初の商人はユダヤ人であった。アメリカ植民地の最初の工業施設はユダヤ人に由来する。一四九二年、早くもポルトガル系のユダヤ人がセント・トーマスに居住し、ここで大がかりな農園経営をはじめた。彼らは数多くの砂糖工場を設立し、まもなく三千人の黒人労働者を働かせた(13)。

(13) G・F・クナップ『植民地における奴隷の起源』(『社会政治』文庫第二巻 一二九と次頁以下)



Als nun die Portugiesen unter Heinrich dem Seefahrer die afrikanische Westküste entschleierten, da haben sie auf der Insel Madeira Weinreben aus Zypern und Zuckerrohr aus Sizilien verpflanzt mit also dieser Anbau sich auf eine Insel des Atlantischen Ozeans verbreitet. Auch die Kanarischen Inseln wurden auf diese Weise nutzbar gemacht.

Hier war Plantagenbetrieb.

Noch lehrreicher ist die Notiz von der Insel St. Thomé, unterm Äquator an der Westküste Afrikas gelegen: als der portugiesische König Johann II. eine große Anzahl Juden 1492 aus Portugal vertrieb, ließen sich diese auf St. Thomé nieder, und bald wurden hier ansehnliche Zuckerplantagen errichtet, in welchen viele Tausende Negersklaven arbeiteten. Es gab hier Pflanzer, die 150 bis 3000 Negersklaven auf ihren Plantagen hatten: das sind also ganz große Unternehmungen!

Hiermit ist zweierlei festgestellt: das Zuckerrohr wurde plantagenmäßig zuerst gerade vor der Entdeckung Amerikas an der afrikanischen Küste angebaut, und schon damals und dort wurden Neger dazu verwendet.

Als nun die tropischen Inseln Westindiens besiedelt waren, was lag näher, als das Zuckerrohr dorthin zu verpflanzen; und als die Indianer sich zu schwach erwiesen, sollte da wirklich erst Las Casas nötig gewesen sein, um auf die ganz bekannte Verwendung der Neger hinzuweisen?


ヘンリー航海長率いるポルトガル人がアフリカ西岸を開拓した際、キプロス島のブドウとシチリア島のサトウキビをマデイラ島に移植し、大西洋に浮かぶ島にこの栽培を広めたのである。カナリア諸島もこの方法で使えるようになった。

ここでは、プランテーションが稼働していた。

1492年、ポルトガル王ジョン2世がポルトガルから多数のユダヤ人を追放したとき、彼らはセント・トメ島に移住し、すぐにかなりの砂糖農園ができ、何千人もの黒人奴隷がそこで働いていた。この辺りには、150人から3000人の黒人奴隷を雇っていた耕作者もいたそうですから、かなりの大事業です。

サトウキビがアフリカ沿岸の農園で栽培されるようになったのは、アメリカ大陸が発見される直前のことであり、当時も黒人たちがこの目的のために使われていたことだ。

西インド諸島の熱帯の島々に入植したとき、サトウキビをそこに移植すること以上に明白なことがあるだろうか。インド人があまりにも弱いことがわかったとき、ラス・カサスがよく知られている黒人の利用を指摘する必要が本当にあったのだろうか。






Ausgewählte Werke

Von

Georg Friedrich Knapp

Band I

Vincit

Verlag Duncker & Humblot, München und Leipzig

1925



Inhalt.

I. Statistik.

Die neueren Ansichten über Moralstatistik

Quetelet als Theoretiker

Die Anfänge der Bevölkerungsstatistik


II. Die Landarbeiter in Knechtschaft und Freiheit.

Der Ursprung der Sklaverei in den Kolonien

Die bäuerliche Leibeigenschaft im Osten 

Die Erbuntertänigkeit und die kapitalistische Wirtschaft

Die Landarbeiter bei der Stein-Hardenbergischen Gesetzgebung

Landarbeiter und innere Kolonisation 


III. Grundherrschaft und Rittergut.

Die ländliche Verfassung Niederschlesiens

Die Bauernbefreiung in Österreich und in Preußen

Die Grundherrschaft in Nordwestdeutschland

Siedelung und Agrarwesen nach August Meitzen


IV. Geldtheorie.

Rechtshistorische Grundlagen des Geldwesens..

Erläuterungen zur staatlichen Theorie des Geldes

Die Währungsfrage vom Staate aus betrachtet

Über die Theorien des Geldwesens 

Österreich und die staatliche Theorie des Geldes

Eduard Hammer, ein Wiener Währungsschriftsteller


V. Lehrer und Freunde.

Erwin Nasse

Hermann und Helferich

Ernst Engel

Georg Hanssen

Hanssens Lebenserinnerungen

Adolf Held 

Gustav von Schmoller

Lujo Brentano..

Justus von Liebig


代表的な作品

から

ゲオルク・フリードリヒ・クナップ

第一巻

ヴィンセント

Duncker & Humblot, Munich and Leipzig発行。

1925



内容

I. 統計データ

道徳統計に関する新しい見解

理論家としてのケテレ

人口統計のはじまり


二、束縛と自由の中の農業労働者。

植民地における奴隷制の起源

東洋の農民農奴制 

世襲制の隷属と資本主義経済

シュタイン・ハーデンベルク法における農業労働者について

農業労働者と内部植民地化 


III 地主権と荘園。

ニーダーシレジアの農村憲法

オーストリアとプロイセンにおける農民の解放

北西ドイツにおける地主制

アウグスト・マイツェンによる定住と農耕主義


IV. 貨幣論。

貨幣制度の法制史的基盤。

貨幣の状態説の説明

国家から見た貨幣問題

貨幣の理論について 

オーストリアと貨幣の国家理論

ウィーンの貨幣作家、エドワード・ハマー氏


V. 先生と仲間たち

エルヴィン・ナッセ

ヘルマンとヘルフェリヒ

エルンスト・エンゲル

ゲオルク・ハンセン

ハンセンの回顧録

アドルフ・ヘルド 

グスタフ・フォン・シュモラー

ルジョ・ブレンダーノ...

ユストゥス・フォン・リービッヒ



Georg Friedrich Knapp, 'Der Ursprung der Sklaverei in den Kolonieen' (1890), ... 


https://books.google.co.jp/books?id=PWMMAQAAIAAJ&pg=PA59&dq=Georg+Friedrich+Knapp+Der+Ursprung+der+Sklaverei+in+den+Kolonieen&hl=ja&newbks=1&newbks_redir=0&sa=X&ved=2ahUKEwi499HEgen7AhUusVYBHRTBA8cQ6AF6BAgJEAI#v=onepage&q=Georg%20Friedrich%20Knapp%20Der%20Ursprung%20der%20Sklaverei%20in%20den%20Kolonieen&f=false


Der Ursprung der Sklaverei in den Kolonien.

Alexander von Humboldt hat über die modernen Kolonien gesagt: in ihrer Geschichte gebe es nur zwei merkwürdige Ereignisse ihre Gründung und ihre Trennung vom Mutterlande. Ist dies so, dann sind jene beiden Gegenstände jedenfalls aus sehr verschiedenen Gesichtspunkten anziehend; der Abfall ist es, als ein plötzliches politisches Ereignis, bei welchem durch Spaltung ein neuer Staat entsteht. Hiermit haben wir es heute nicht zu tun. Die Gründung dagegen bietet uns einen langsamen sozialen Vorgang dar, die Entstehung eines neuen Volkes und die Entstehung der wirtschaftlichen Einrichtungen desselben. Auch hier scheiden wir die Entstehung des neuen Volkes im ethnographischen Sinne aus; nicht wie die Mischlinge der heißen Zone Amerikas entstanden sind, wohl aber wie sie ihre gesellschaftliche Ordnung begründet haben, wollen wir betrachten, und zwar vor allem dies: welche Rolle hat bei der Gründung der spanischen und portugiesischen Kolonien Amerikas die Sklaverei gespielt.

Die Sklaverei in jenen Ländern ist zwiefach: es gibt eine rote und eine schwarze; erstere die der Eingeborenen, letztere die der Neger.

Die Sklaverei der Neger hat sich länger erhalten, hat sich bis in die Südstaaten der nordamerikanischen Union verbreitet und da sogar den Anlaß zu einem Bürgerkriege gegeben, der noch allgemein im Gedächtnis der Leute lebt. So denkt man wesentlich an die Schwarzen, 'wenn von Sklaven die Rede ist. Aber die Sklaverei der roten Rasse ist, obgleich sie früher ihr Ende gefunden hat, doch für den ersten Anfang des kolonialen Lebens wichtiger.

Wir mit unseren modernen Empfindungen, mit dem Bedürfnis nach Schonung unserer Gefühle, in Ländern lebend, wo das schlichte Aussprechen einer unangenehmen Wahrheit als etwas Unhöfliches empfunden wird - wir müssen uns künstlich wappnen gegen die Härte der Ereignisse, die uns am Anfang des 16. Jahrhunderts entgegentreten.

Viele Schriftsteller meinen noch immer, es sei besonders auffallend, wenn Kolumbus oder Cortes eine Rauheit der Seele zeigen, die an Roheit streift. Aber sie hatten Welten zu entdecken, fremde Reiche zu stürzen, neue Völker zu gründen. Nicht durch Feinheit glänzen sie, wohl aber durch Kraft.


Dies zeigt sich gleich nach der Entdeckung Amerikas, wie in einem Vorspiel. Als Kolumbus die westindischen Inseln betrat, fand er be kanntlich zweierlei Eingeborene dort vor; auf den großen Antillen, besonders in Haiti, ein schwächeres Geschlecht von Rothäuten, welches eben im Begriffe war, den stärkeren Bewohnern der kleinen Antillen, die vom Süden heraufdrangen, zu unterliegen. Jene schwächeren nennt man Antillenos, die stärkeren waren Karaiben, Umwohner des Karaibischen Meeres, also des von Kolumbus allein betretenen Beckens des amerikanischen Mittelmeeres, und sie erregten wegen ihrer Begabung die Bewunderung, aber durch ihre Sitte, die erschlagenen Feinde aufzufressen, den Abscheu der Spanier.

Mit diesen Eingeborenen gerieten die Spanier bald in Verkehr, gelegentlich auch in Streit, und früh sehen wir, seit 1493, nachdem die zuerst gegründete Stadt Isabella durch die Indianer zerstört war, den großen Admiral zur größten Strenge schreiten; denn Aufrührer schienen ihm die Indianer zu sein, die sich zur Wehr setzten! Als am 2. Februar 1494 eine Flotte von 12 Schiffen unter Antonio de Torres von der Küste Haitis nach Spanien absegelte, da waren diese 12 Schiffe mit gefangenen Eingeborenen beladen, die als Sklaven nach Europa kommen sollten. Es waren Eingeborene jeglichen Alters und Geschlechts; es waren stärkere Karaiben darunter, auf welche der Begleitbrief des Admirals besonders hinwies, und schwächere Antillenos, von denen Kolumbus nichts Besonderes sagt.

Aber noch mehr; in dem Begleitbrief macht der Entdecker der Neuen Welt den ersten Vorschlag, solche Sklavensendungen so oft als möglich zu wiederholen. Ihm fehlte es in Haiti an allem, er hatte keine Lebensmittel und kein Vieh; man solle ihm Schiffsladungen davon senden, und er werde alle diese Dinge mit Kannibalensklaven bezahlen. Je mehr solche nach Spanien kommen, desto mehr finden dort durch Bekehrung ihr Seelenheil; und außerdem könnten König und Königin von der Einfuhr derselben nach Sevilla einen beträchtlichen Zoll erheben.


Der Vorschlag ist nicht auffallend für jene Zeit, in der die Portugiesen längst gewohnt waren, schwarze Eingeborene der afrikanischen Westküste auf die Sklavenmärkte in Lissabon zu bringen. Merkwürdig vielmehr ist dies, daß der Verkauf jener roten Sklaven in Sevilla nur vier Tage geduldet wurde, weil der Königin plötzlich religiöse Bedenken aufstiegen. Sie wollte erst hören, wodurch jene Unglücklichen die Skla

verei verdient hätten, und bald darauf wurde das Herüberschleppen antillischer Sklaven verboten.

Aber dies hieß nur, daß die Antillen nicht so wie Guinea ausgebeutet werden sollten. In Guinea wurde Menschenkauf oder Menschenraub betrieben, und nur zu diesem Zweck hielten sich Europäer dort auf. Auf den Antillen wollten die Spanier nicht nur handeltreibende Gäste, sie wollten Ansiedler werden, und diejenige Sklaverei, von der wir hören wollen, entsteht erst mit und durch die Besiedelung des überseeischen Landes; erst hier kommen wir zur Sache.

Die antillischen Einwohner, die man nicht auf den Markt in Sevilla bringen durfte, blieben deshalb in ihrem Lande nicht frei; es war ihnen beschieden, ein hartes Los in ihrer Heimat zu erleiden; sie wurden, wo sie im Felde erschienen, mit leichter Mühe besiegt, ein großer Teil in die rauhen Gebirge der Insel verdrängt, wo sie in Frost und Hunger verkamen, und die Reste, die unter ihren Häuptlingen im Lande weiter lebten, wurden zur Goldgräberei und Wäscherei benützt. Aber das Gold war ein trügerischer Gewinn; wie viele Spanier verarmten völlig auf dieser Suche, und wie bald war überhaupt nichts mehr zu finden! Da galt es dann, zur Seẞhaftigkeit überzugehen; statt des abenteuernden Goldsuchers erscheint nun der Einwanderer in der Gestalt des Bebauers des Bodens, des Bodens, der dem Erobernden nicht mangelt; denn die Gewalt steht auf seiner Seite. Aber mit seiner Hände Arbeit will auch der gemeinste Krieger das Land nicht bebauen; denn als geborener Spanier fühlt er sich wie ein Adeliger unter den Wilden. Daraus geht nun folgende Verfassung hervor:

Wer sich seẞhaft machen wollte, um den Boden zu bebauen oder Viehzucht zu treiben alle unsere Haustiere wurden damals erst auf die Antillen gebracht, dem wurde eine Herrschaft (commanderie, encomienda) eingeräumt, das heißt er erhielt den Boden zugeteilt, was wohl in dem spärlich bewohnten Lande leicht war; und dann wurden ihm von den Indianern eine Anzahl überwiesen (repartimiento), welche die Dienste leisten mußten. Häufig war es ein Häuptling mit den Seinigen, indem man die hergebrachte Abhängigkeit benutzte. Ein Teil arbeitete als häusliche Dienstboten, ein anderer Teil als Fronarbeiter im Felde. Anfangs benutzte man die Indianer nur acht bis neun Monate und entließ sie für den Rest des Jahres in ihre Dörfer; später scheint man ihre Übersiedelung in die Nähe des Herrensitzes erzwungen zu haben, wo man ihnen dann kleine Ackerlose neu anwies. Schon 1511 hatten die


als Missionare herübergekommenen Dominikanermönche einige Schutzbestimmungen durchgesetzt, wonach verheiratete Frauen und Kinder unter 14 Jahren von der Fronarbeit frei sein sollten; eine Bestimmung, die mehr den vorher getriebenen Mißbrauch feststellt als beseitigt.

Diese Einrichtung war begründet in der vollständigen Verwirrung, Ratlosigkeit und Not der spanischen Einwanderer in Haiti, die vom bloßen Goldsuchen nicht leben konnten. Die Königin Isabella selbst erlaubte dem Statthalter Ovando, die Eingeborenen zu solchen Diensten auszuteilen; freilich glaubte sie, es könne in der Form von Lohnarbeit, ohne Schädigung der Freiheit, geschehen; aber sofort bildete sich daraus die Fronarbeit Unfreier; das Geschäft, die Indianer zuzuteilen, wurde sogar einem besonderen Beamten übertragen. Daß es nicht ohne Widerstand abging, versteht sich von selbst; wie aber dieser Widerstand gebrochen wurde, ergibt sich aus der trockenen Notiz, daß Ovando in sieben Monaten 84 Kaziken aufhängen oder verbrennen ließ: aufhängen, wenn sie getauft, verbrennen, wenn sie ungetauft waren.

In Spanien tröstete man sich mit dem naheliegenden Gedanken, daß die Indianer durch die Verbindung mit den Eroberern um so leichter zum Christentum bekehrt werden könnten.,,Aber wie hätten die verderbten und unwissenden Spanier, die den Missionaren allen Widerstand leisteten und selber der Bekehrung bedurften, andere bekehren sollen!" sagt Las Casas, ein Zeitgenosse. Immerhin wurde der Schein gewahrt, und die Herren waren verpflichtet, ihren Leibeigenen das Ave Maria, natürlich in spanischer Sprache, beizubringen. „,Welch ein Katechismus, dies Ave Maria, für Leute, die nicht wußten, ob diese Worte einen Stein, einen Stock oder etwas zu essen oder zu trinken bedeuteten!" (Las Casas.)

Man meinte ferner drüben im Mutterlande, daß es sich bei den Kommanderien nur um ordentliche Verwaltung des Landes, nur um die Belohnung verdienter Männer handle; die Indianer würden ja nicht vertauscht, nicht gekauft und nicht verkauft.,,Das ist die Stimme Jakobs, aber die Hände sind Esaus Hände" (Las Casas). Freilich war, wenn einer auf Haiti seine Herrschaft verkaufte, von den Indianern im Vertrage nicht die Rede; doch verstand es sich von selbst, daß die Indianer mit an den Käufer übergingen; die vom König eingesetzten Richter wußten das wohl, aber sie drückten ein Auge zu.

Wenn es sich um das indianische Hausgesinde handelte, so wurde im Kaufvertrage nur von dem Hemde gesprochen, das der Sklave am Leibe trug; dafür wurden 40-50 Kastellanos bezahlt, und bei der


Übergabe des Hemdes vergaß man den Träger vorher herausschlüpfen zu lassen.

So ging es auf Haiti und Kuba und auf den übrigen Antillischen Inseln zu, und wenig später auch auf dem eroberten Festlande.

Als Cortes mit einer Handvoll Leute den mexikanischen Boden betreten und durch Löwenmut und Schlangenklugheit dem Reiche der Azteken ein Ende gemacht hatte, trat auch an ihn die Frage heran, wie die Eroberer sich ernähren sollten. Er schrieb an Kaiser Karl V.: bei den hochentwickelten geistigen Fähigkeiten der Azteken habe er es ungerecht gefunden, sie zur Sklaverei zu verurteilen, wie es auf den Inseln geschehen sei; aber bei näherer Untersuchung habe er die Spanier so erschöpft und verarmt gesehen, daß sie nicht hoffen konnten, sich in dem Lande zu erhalten, ohne die Dienste der Eingeborenen zu erzwingen, und deshalb habe er, Cortes, endlich seine Bedenken beiseite gesetzt. Nur die Tlaskalteken, die Bewohner desjenigen mexikanischen Staates, dessen Bundesgenossenschaft dem Cortes die Eroberung möglich gemacht hatte, wurden von der Knechtung ausgeschlossen. Die übrigen Azteken wurden nach Bedarf dem Repartimiento preisgegeben, und obgleich Karl V. dies nachträglich verbot, so ist es doch tatsächlich dabei geblieben.

Allerdings hat Cortes einige Schutzbestimmungen für die Geknechteten hinzugefügt und besonders auch Unterricht im Christentum für dieselben vorgeschrieben. Aber nicht einmal sich selbst hat er damit beruhigt. Er, der vor keiner Maßregel zurückbebte, wenn sie seinen Zwecken diente; er, der einen Nachfolger Montezumas, den er in seinem Gefolge hatte, eines schönen Tages ohne jedes Verfahren erdrosseln ließ dieser nämliche Cortes hat in seinem Testamente, das er 1547 abfaßte, im § 39 an die indianischen Fronarbeiter gedacht: es sei fraglich, sagt er da, ob man die teils eingefangenen, teils angekauften eingeborenen Sklaven ohne Gewissensbisse in seinem Besitze behalten könne; er empfiehlt seinem Sohne Don Martin, hierüber, offenbar durch ein Gutachten der Theologen, sich Gewißheit zu verschaffen; ,,dies wird zur Ruhe sowohl meines Gewissens als des Gewissens meiner Nachfolger beitragen".

Cortes war ein Mann von einiger Bildung, der Latein gelernt hatte und die kastilische Sprache sehr gut schrieb.

Anders der Eroberer Perus, Franzisko Pizarro, der nicht einmal seinen Namen schreiben konnte: solche Empfindungen kannte dieser heim


tückische Tiger nicht, als er die gleichen Maßregeln gegen die besiegten Einwohner des Inkastaates ergriff.

Schon bald nach seiner Landung an der peruanischen Küste, als er zur Stütze seiner Unternehmungen die Stadt San Miguel gründete, wurde zunächst Land ausgeteilt und hierauf jedem Ansiedler eine Anzahl Eingeborener zugewiesen, um ihnen bei der Arbeit zu helfen. Denn, so bemerkt Pizarros Schreiber wörtlich:,,da es erwiesen ist, daß die Ansiedler ohne die Dienstleistungen der Indianer nicht bestehen können, so waren die Geistlichen und die Leiter des Unternehmens sämtlich darin einverstanden, daß ein Repartimiento der Eingeborenen der Sache der Religion dienlich sein und sehr zu ihrem geistlichen Wohle beitragen würde: sie würden sich desto leichter mit dem wahren Glauben vertraut machen."

Später haben sogar viele in Peru gegründete Klöster für sich selber Repartimientos angenommen, die Indianer für sich arbeiten lassen, ohne sich um Bekehrung, Lehre oder Seelsorge zu kümmern. Die Weltlichen taten es erst recht, und als die spanische Krone einen Statthalter hinübersendete, der dem Unfug ein Ende machen sollte, da erhoben die ansässigen Eroberer unter Gonzalo Pizarro einen Bürgerkrieg, um ihren Raub gegen den kaiserlichen Statthalter zu verteidigen.

Der uns mit dieser Verheerung Westindiens bekannt gemacht hat, ist Bartholomäus de Las Casas, aus Sevilla, der nach Vollendung seiner theologischen Studien als 26 jähriger junger Mann im Jahre 1502 mit dem Statthalter Ovando nach Westindien kam; als eben geweihter Priester las er in der Stadt Vega auf Haiti seine erste Messe. Bald darauf, 1510, erschienen auf der Insel Mönche vom Dominikanerorden, die sich in unerschrockener Predigt gegen die Gebräuche ihrer Landsleute auflehnten: Die Beraubung und Knechtung der Eingeborenen bekämpften sie mit der Macht des Wortes, und Las Casas, damals als Rat in der Behörde des Vizegouverneurs beschäftigt, schloß sich ihnen an. Die Indianer verehrten ihn wie einen Vater; wo er bei ihnen erschien, erreichte er friedlich alles. Aber die hohen Beamten, die alle selbst Kommanderien hatten, hörten seine Mahnungen ungern, und selbst als später die Verwaltung Indiens an drei Hieronymitenmönche übertragen wurde, waren diese Kuttenträger doch zu weltklug, um den übereifrigen geistlichen. Mahner neben sich zu dulden. Las Casas reiste mehrmals nach Spanien, schrieb 1541/42 sein niederschmetterndes Buch über die Verheerung


Westindiens und wurde so der geistige Urheber der weitläufigen spanischen Schutzgesetze für die Eingeborenen, die 1543 verkündet wurden. Ihm wurde damals der Titel eines,,Beschützers der Indianer“ erteilt, und niemand hat je mit so viel Recht einen Titel getragen.

Wichtiger jedoch ist dies: da die Knechtung der Eingeborenen nur aus dem Bedürfnis nach Arbeitern hervorgegangen war, erscheint Las Casas als der erste in der neueren Geschichte, der sein Leben der Aufgabe weiht, die Leiden einer arbeitenden Klasse zu mildern. Daß er dies als treuer Diener der katholischen Kirche tat, und daß er es tat aus dem Geiste dieser Kirche oder vielmehr ihrer geistlichen Orden — heraus, müssen wir, weil es die geschichtliche Wahrheit ist, einfach anerkennen.

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Man müßte die Welt und besonders die Neue Weltschlecht kennen, wenn man glaubte, daß infolge der Schutzgesetze sofort das Zeitalter der Menschlichkeit angebrochen wäre. Nur eins war erreicht: die spanische Krone hatte ganz entschiedene Stellung genommen, sie hatte grundsätzlich anerkannt, daß die Eingeborenen zunächst nur Untertanen, nicht Unfreie, seien, und den Bemühungen künftiger Statthalter war ein starker Rückhalt geschaffen. Nur in den Bergwerken hat sich harte Knechtschaft länger gehalten. Hingegen da, wo der Spanier Mais und Manioka, die einheimischen Früchte, baute, da haben sich aus der Mischlingsbevölkerung, aus der niederen Klasse, Lohnarbeiter entwickelt; und wo auf graswüchsigem Steppenboden wilde Rinderherden gezüchtet werden, da ist der halbblütige, kühne Reiter mit dem Lasso, der sie hütet, längst ein freier Mann.


Wenden wir uns nun zur Sklaverei der schwarzen Rasse in den amerikanischen Kolonien, so ist es wieder der Name unseres Bischofs Las Casas, auf den wir zuerst stoßen. Er, der Befreier der roten Eingeborenen, soll den Negerhandel nach Westindien gebracht haben: ein Bischof, ein unsträflicher Sohn der Kirche, der eine wilde Rasse befreit hat, soll an der Knechtung einer anderen wilden Rasse schuld sein. Man könnte über diese Frage hinweggehen, wenn nicht der blendend geistreiche Verfasser der Geschichte des Zeitalters der Entdeckungen, Oskar Peschel, sich in diesem Sinne geäußert hätte. Er spricht vom Negerhandel und sagt in seiner Geschichte des Zeitalters der Entdeckungen (1877, Seite 441):

,,Der Urheber dieses, unser Jahrhundert noch tief beschämenden Unrechts war leider der edle Las Casas, der den gepeinigten Resten der

Knapp.

antillischen Urbevölkerung durch die Einfuhr äthiopischer Arbeitskräfte einige Linderung zu verschaffen hoffte. Er selbst bereute es am Ende seines Lebens ... und sagt (1560), er habe nicht gewußt, mit welcher Menschenverachtung und welcher Gewalt der Negerhandel betrieben

werde."

Trotz dieser Selbstanklage ist, wie schon Humboldt und selbst Sprengel (1779) wissen, Las Casas nicht der Urheber des Negerhandels. Die Sache bedarf aber einer neuen Betrachtung, wenn wir über die Verneinung hinauskommen und wirklich aufdecken wollen, wie die Negerarbeit nach Amerika kam.

Die vielumstrittene Rolle, die der fromme Bischof von Chiapa, Las Casas, gespielt hat, wird man am leichtesten verstehen, wenn man festhält, worauf es ihm in erster Reihe ankam: er wollte die Eingeborenen vom Untergange retten, der ihnen drohte; und die Hauptgefahr lag in der rohen Ausbeutung der schwachen, ungeschmeidigen Rasse; er wollte diese Millionen von Seelen dem Christentum und dadurch dem Seelenheil zuführen und das Gewissen seiner Landsleute vom Vorwurfe des Rassenmordes freihalten. Er war eben Bischof, und er war ein ernsthafter Mann, der bei gegebenem Zwecke auch die Mittel wollte.

So schlug er gelegentlich vor, weiße Landarbeiter (labradores) für die Meiereien der neuen Ansiedler nach Westindien zu bringen denn offenbar war dies dienlich zur Erleichterung der Eingeborenen. Oder er sagte, man solle jedem Ansiedler erlauben, zwei Neger und eine Negerin frei einzuführen: auch hierdurch wurden ja die Eingeborenen entlastet, und zwar, wie es scheint, ebenfalls auf den Meiereien. Im Jahre 1517 riet er der spanischen Krone, den angesiedelten Spaniern die Erlaubnis der Negereinfuhr zu geben, damit die Indianer in den Bergwerken mehr geschont werden könnten.


Schon vorher hatten dies die Dominikanermönche verlangt, da, wie sie sagten, ein Neger mehr leiste als vier Indianer. Und gleichzeitig mit Las Casas haben es 1517 die drei Hieronymitenmönche, die Regenten, die damals Feinde des Las Casas waren, ebenfalls verlangt.

Las Casas hat also den Gedanken der Negereinfuhr weder zuerst, noch hat er ihn allein gehabt. Es hat auch längst vor seiner Wirksamkeit, bereits 1510, gelegentlich Negerein fuhr stattgefunden, als der König befahl, 50 Sklaven nach Haiti zum Bergbau zu verschiffen, weil die Eingeborenen zu schwach seien an Geist und Körper.

Der,,Beschützer der Indianer" hat eben nur auf einen damals be

reits bekannten und längst üblichen Ausweg hingewiesen, der für jene Zeit gar nichts Anstößiges hatte. Denn die Spanier und Portugiesen haben während des ganzen 15. Jahrhunderts es als selbstverständlich betrachtet, daß die besiegten Mauren, als Feinde des Christentums, zu Sklaven gemacht wurden. Die Sklavenmärkte in Lissabon und Sevilla waren damals etwas Althergebrachtes! Und als nach und nach die Portugiesen an der Westküste Afrikas vorrückten, gerieten sie unversehens von der maurischen Bevölkerung in die der Neger hinein und haben seit 1442 schwarze, wollhaarige Sklaven auf ihren Märkten neben den maurischen feilgehalten. Diese eigentlichen Negersklaven sind dann in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts immer zahlreicher erschienen: die Portugiesen hielten auf einer der Kapverdischen Inseln große Niederlagen, und die Genuesen verschifften dann die schwarze Menschenware weiter.

Daß über kurz oder lang die Spanier gelegentlich solche Sklaven nach Westindien bringen würden dazu brauchten sie durch keinen Las Casas aufgefordert zu werden.

Aber weiter: die Sklaverei der Schwarzen in den Kolonien als soziale Erscheinung betrachtet, hat sich gar nicht allein aus der damals in Südeuropa heimischen Sklaverei entwickelt; denn diese war, wie heute noch bei den Mohammedanern, eine vergleichsweise gemütliche Einrichtung.

Die Sklaven wurden damals, obgleich völlig unfrei und im Handel wie Waren verkäuflich, als häusliche Dienstboten beschäftigt, oder auf dem Felde im kleinen Ackerbau, oder wenn sie kunstreich oder muskelstark waren, als Triebkräfte oder als Gehilfen im kleinen und unentwickelten Gewerbebetrieb verwendet. So ist es bei den Mohammedanern noch jetzt, deren Sklaven, wenn sie erst dem Händler entgangen sind und ihren Herrn gefunden haben, ein erträgliches Leben führen, und nicht anders ist es in Spanien und Portugal gewesen; und wäre es in den Kolonien so geblieben, dann hätte Onkel Toms Hütte niemals die Herzen unserer Frauen gerührt.

Das, was an der kolonialen Sklaverei uns so sehr empört, das hängt zusammen mit dem Anbau und der Verarbeitung des Zuckerrohrs. Der unvergleichliche Schriftsteller über das tropische Amerika, Alexander von Humboldt, hat mit aller Schärfe und Klarheit diese Bemerkung ausgesprochen, die seinem ruhigen, festen Blick und seiner allseitigen Beobachtungsgabe nicht entgehen konnte: Viel unheilvoller für die Indianer, als der nur gelegentliche Bergbau, war der Anbau des Zucker


rohrs, der auf den Antillen zwischen 1513 und 1515 begann, und der von Pedro de Atienza eingeführt wurde. Im Jahre 1535 gab es auf St. Domingo schon 30 Zuckersiedereien, in denen man sich zum Auspressen des Saftes der Walzen bediente, welche von Gonzalo de Veloso eingeführt worden waren und sowohl durch Pferde als durch Wasserwerke in Bewegung gesetzt wurden. Es waren dies, sagt Humboldt, Handelsunternehmungen, zu denen die Kastilianer zunächst durch ihre Berührung mit den Arabern, dann durch ihre häufigen Verbindungen mit den Häfen Italiens angeregt wurden.

Hieran läßt sich ohne weiteres der Entwicklungsgang anknüpfen. Gehen wir zunächst dem Zuckerrohre nach, so ist dies Gewächs aus Indien, und zwar durch die Araber nach Südeuropa gekommen, zuerst nach Sizilien, dann nach Andalusien, wo es die Mauren lange vor Kolumbus, sogar vor Heinrich dem Seefahrer, angebaut haben, offenbar mit Hilfe von Sklaven, aber doch nur im Kleinen.

WO

Als nun die Portugiesen unter Heinrich dem Seefahrer die afrikanische Westküste entschleierten, da haben sie auf der Insel Madeira Weinreben aus Zypern und Zuckerrohr aus Sizilien verpflanzt mit also dieser Anbau sich auf eine Insel des Atlantischen Ozeans verbreitet. Auch die Kanarischen Inseln wurden auf diese Weise nutzbar gemacht.

Hier war Plantagenbetrieb.

Noch lehrreicher ist die Notiz von der Insel St. Thomé, unterm Äquator an der Westküste Afrikas gelegen: als der portugiesische König Johann II. eine große Anzahl Juden 1492 aus Portugal vertrieb, ließen sich diese auf St. Thomé nieder, und bald wurden hier ansehnliche Zuckerplantagen errichtet, in welchen viele Tausende Negersklaven arbeiteten. Es gab hier Pflanzer, die 150 bis 3000 Negersklaven auf ihren Plantagen hatten: das sind also ganz große Unternehmungen!

Hiermit ist zweierlei festgestellt: das Zuckerrohr wurde plantagenmäßig zuerst gerade vor der Entdeckung Amerikas an der afrikanischen Küste angebaut, und schon damals und dort wurden Neger dazu verwendet.

Als nun die tropischen Inseln Westindiens besiedelt waren, was lag näher, als das Zuckerrohr dorthin zu verpflanzen; und als die Indianer sich zu schwach erwiesen, sollte da wirklich erst Las Casas nötig gewesen sein, um auf die ganz bekannte Verwendung der Neger hinzuweisen?



ヘンリー航海長率いるポルトガル人がアフリカ西岸を開拓した際、キプロス島のブドウとシチリア島のサトウキビをマデイラ島に移植し、大西洋に浮かぶ島にこの栽培を広めたのである。カナリア諸島もこの方法で使えるようになった。

ここでは、プランテーションが稼働していた。

1492年、ポルトガル王ジョン2世がポルトガルから多数のユダヤ人を追放したとき、彼らはセント・トメ島に移住し、すぐにかなりの砂糖農園ができ、何千人もの黒人奴隷がそこで働いていた。この辺りには、150人から3000人の黒人奴隷を雇っていた耕作者もいたそうですから、かなりの大事業です。

サトウキビがアフリカ沿岸の農園で栽培されるようになったのは、アメリカ大陸が発見される直前のことであり、当時も黒人たちがこの目的のために使われていたことだ。

西インド諸島の熱帯の島々に入植したとき、サトウキビをそこに移植すること以上に明白なことがあるだろうか。インド人があまりにも弱いことがわかったとき、ラス・カサスがよく知られている黒人の利用を指摘する必要が本当にあったのだろうか。


Humboldts an sich ganz richtige Beobachtung muß aber noch er

weitert oder vielmehr vertieft werden. Folgt die Negersklaverei wirklich dem Zucker? Wenn die Araber so früh schon in Südeuropa Zucker bauten und auch, wie ebenfalls feststeht, schwarze Sklaven hatten, die sie zweifellos beim Zuckerbau verwendeten warum schweigt die Geschichte von den Greueln der Negersklaverei so lange, bis das Zuckerrohr auf die Inseln und an die Gestade des Atlantischen Ozeans vordringt? Hat nicht der Baumwollenbau etwas später ähnliche Wirkungen erzeugt? Wie sollte also der Zucker daran schuld sein; nicht darauf kommt es an, was gebaut wird, sondern darauf, in welcher gewerblichen Verfassung der Anbau und die Verarbeitung geschieht.

Offenbar liegt die Sache so: am Anfange des 16. Jahrhunderts keimt der kapitalistische Großbetrieb der Gewerbe auf; die Plantagenwirtschaft mit Negersklaverei ist die früheste Erprobung dieser Betriebsform, einerlei ob Zucker oder Baumwolle, oder was sonst dabei technisch erzielt werde. Jene Walzen, Göpelwerke, Wasserräder sind die üblichen mechanischen Verbesserungen des Großbetriebs; und die begleitende Erscheinung eines Standes von Handarbeitern, die gar nichts weiter, als dies sind, tritt hier in der Form der Negersklavenschaft in völliger Nacktheit und Schwärze auf. Denn auf dem jungfräulichen Boden, wo man keine bestehenden Einrichtungen zu achten hatte, und gegenüber von Rassen, die außerhalb des Völkerrechtes standen, fiel jede Rücksicht weg.


Ganz richtig erinnert Humboldt an den Handelsgeist der Genuesen: der Handelsgeist mußte sich erst des Gewerbebetriebs bemächtigen, es mußte reinweg wegen des Absatzes nach außen produziert werden mit den technisch damals besten Mitteln, und in einer Verfassung, welche den mindesten Aufwand für Arbeitslohn versprach. Für Brasilien ist es bekannt, daß die ersten Zuckerplantagen durch Lissaboner Bankhäuser angelegt wurden, also kapitalistische Unternehmungen waren.

Also den Bedürfnissen des entstehenden Großbetriebs ist die gewerbliche Negersklaverei, diejenige, welche den tropischen Kolonien das Merkmal aufdrückt, zuzuschreiben. Die Negerfrage ist dort die Arbeiterfrage für den agrarisch-industriellen Großbetrieb der Plantagen. Durch diese Betriebsform, nicht durch Las Casas und nicht durch das Zuckerrohr ist die gewerbliche Negersklaverei in die tropischen Kolonien der Spanier und der Portugiesen übertragen worden. Daher die ungeheuren Strecken angebauten Landes, auf dem der Neger gräbt und pflanzt und erntet, während der weiße Aufseher über ihm die Peitsche schwingt.


Die beginnende Negereinfuhr nach St. Domingo und Kuba wurde freilich 1516, als Ferdinand gestorben war, durch den Kardinalregenten verboten. Der Kardinal Ximenes, wie er an Rang über dem Priester Las Casas stand, scheint ihn auch an christlicher Gesinnung übertroffen zu haben: während das junge Westindien begierig nach Negern ausschaut, verbietet der Leiter des spanischen Staates die Einfuhr, indem er seinem Jahrhundert vorauseilt.

Aber gemach! Unser Kardinal steht nicht im Dienste der Menschlichkeit, sondern in dem der Finanzpolitik. Er verbietet den Negerhandel, um Ausnahmen gestatten zu können, und diese Ausnahmen gestattet er gegen Zahlung hoher Gebühren; der Negerhandel soll die Staatskassen füllen helfen, das ist nach damaliger Handels- und Finanzpolitik der Sinn des Verbotes.

Und als bald darauf Karl V. aus Flandern nach Spanien kam, um die Herrschaft anzutreten, umschwärmten ihn die Edelleute Kastiliens und der Niederlande, um sich Vergünstigungen zu verschaffen. Der Ritter de la Bresa, Majordomus des Königs, erbat sich und erhielt auch das Privilegium, Negersklaven, und zwar 4000, nach Westindien zu schaffen. Kaum im Besitze dieses wichtigen Rechtes ging er hin und verkaufte dasselbe um 25 000 Dukaten an die Genuesen, die dann hohe Preise für die schwarze Ware verlangten, so daß wegen des Privilegs die Negereinfuhr nach Westindien langsamer ging, als allgemein gewünscht wurde.

Bezeichnend ist, daß Karl V., obgleich jenes Privileg auf acht Jahre gegeben war, doch bald auch anderen Bewerbern den Sklavenhandel erlaubte offenbar weil dieselben hohe Summen dafür boten.

Bald darauf übernahmen die Portugiesen das Geschäft des Negerhandels, denn sie waren ja im Besitze der Negerküsten. Es fiel gar niemandem ein, diesen Handel anstößig zu finden; am wenigsten dem Staat, der im Gegenteil auf immer neue Wege sann, dies Geschäft fiskalisch zu

verwerten.

Im Jahre 1600 wurde das Privileg des Negerhandels öffentlich an den Meistbietenden versteigert. Der Handelsmann, dem es zugeschlagen wurde, war der Portugiese Peter Gomez Reynel, der jedes Jahr 4250 Neger nach den spanischen Kolonien senden durfte und senden mußte: und so folgte ein Pachtkontrakt (Assiento) dem anderen.

Auf den Schiffen wurden etwa 250 Sklaven auf einmal befördert, selten 500, aber auch dies ist in Anbetracht der Kleinheit der Schiffe schon viel. Das Zwischendeck, ein Raum von etwa fünf Fuß Höhe,

wurde durch einen Bretterboden in zwei Teile geteilt; in diesen zweieinhalb Fuß hohen Räumen lagen die Sklaven am Backbord und am Steuerbord entlang gereiht, so dicht, daß man keinen mehr dazwischen hätte schieben können, zu zweien aneinander gefesselt, bei unruhiger See wund gescheuert, nur jeden anderen Tag aufs Verdeck gebracht, um Luft zu schöpfen, notdürftig gefüttert und spärlich getränkt. Die Reisen dauerten damals lange, und es kam vor, daß bei widrigen Winden, wenn die Fahrt sich lange hinzog, wohl die Hälfte der Ladung starb; hatte man aber glatte Fahrt, so winkte dafür ein ungewöhnlich hoher Erlös.

So hat der Handelsgeist auch durch Verschiffung der Menschenware noch seinen Nebenvorteil gefunden.

Was aber den christlichen Sklavenhalter auf den Plantagen angeht, so übertrifft ihn der mohammedanische Herr an Menschlichkeit:

Wenn der Araber zuweilen seinen Sklaven prügelt, so geschieht dies, weil dort überhaupt mehr geprügelt wird als bei uns, und der erwachsene Sohn des Herrn erlebt mitunter die gleiche Behandlung.

Wenn der mohammedanische Herr an seiner Sklavin Gefallen findet, so verbietet ihm die Sitte, seine Bewerbung dadurch zu unterstützen, daß er sich als der Herr gebärdet: er muß warten, bis seine Neigung erwidert wird.

Von den christlichen Pflanzern in den Kolonien hat man dergleichen nie gehört.

Wäre nicht gleichzeitig mit den großen geographischen Entdeckungen jene Entwicklung des Handelsgeistes eingetreten, welche sich höhere Ziele steckte, als bloß die landesüblich verfertigten Erzeugnisse verschiedener Länder auszutauschen; welche vielmehr dazu überging, diese Erzeugung auf die sparsamste Weise, mit Anwendung mechanischer Hilfsmittel und unter Begründung von Herrschaftsverhältnissen selber in die Hand zu nehmen: dann wäre in den Kolonien die Negersklaverei ebenso gemütlich geblieben, wie Las Casas vorausgesetzt hatte und wie sie noch heute bei den Mohammedanern ist.

Das, was in den Jahren 1888 und 1889 ganz Deutschland in Bewegung hielt, waren freilich die Greueltaten, welche von mohammedanischen Arabern gegen die Eingeborenen Ostafrikas verübt wurden; aber diese Araber treten dort auf als Sklavenjäger und als Sklavenhändler; sie zeigen sich nicht als gewöhnliche Herren über Sklaven, sondern als Unternehmer und Kaufleute, welche Sklaven auf die Märkte der Mo

hammedaner liefern. Der Sklavenhandel ist stets grausamer gewesen als die Sklavenhaltung.

Daß gerade die Freunde unserer tropischen Kolonisation neuerdings die entschiedenste Stellung nehmen gegen jene ostafrikanischen Sklavenhändler, kommt mit daher, daß die mohammedanischen Machthaber unseren noch jungen Besitzstand gefährden. Dies ist der nächste Anlaß, weshalb wir uns um jene längst bekannten Übelstände bekümmern. Es kommt hinzu, und wer könnte das leugnen: die Schilderungen neuerer Reisender haben unsere menschenfreundliche Gesinnung aufgeweckt, und da wir nun einmal angefangen haben, uns auf der afrikanischen Küste geltend zu machen, so wollen wir unsere Kraft auch in den Dienst der Menschlichkeit stellen.

Der ernstere Forscher in der Entwicklungsgeschichte der Kolonien wird aber nicht übersehen, daß eigentlich tropische Kolonisation und Sklaverei miteinander liebäugeln.

In den letzten vier Jahrhunderten hat sich nun die kapitalistische Unternehmung unermeßlich gestärkt und ausgebreitet. Haben wir doch zum Beispiel beim Panama-Kanal gesehen, welche ungeheuren Summen für überseeische Unternehmungen blindlings hingegeben werden, wenn ein großer Name, wie Lesseps, Erfolg verspricht. Wenn ein ähnliches Vertrauen für Plantagenwirtschaft erweckt würde, so dürfte das Großkapital sich aus seinen Schlupfwinkeln herauswagen und massenhaft für tropische Kulturen zur Verfügung stehen, während es jetzt noch schüchtern ist, vermutlich weil es die einfache Sicherheit vermißt, welche erst durch militärische Besetzung fester Punkte geboten wird.

Gesetzt diese Vorfrage wäre erledigt, so wird sich sofort die große Schwierigkeit der Beschaffung der niederen Arbeitskräfte zeigen. In bezug auf höhere leitende Kräfte besteht ja in unserem Vaterlande ganz und gar kein Mangel, da schon jetzt jeder junge Techniker und jeder Leutnant sich im stillen überlegt, ob er nicht Urlaub nach Sansibar erbitten soll. Aber die niederen Arbeitskräfte, wie steht es da?

Bei allen Schilderungen des Müßigganges der Eingeborenen tropischer Länder hört man eine gewisse Entrüstung heraus, daß diese unkultivierten Leute nicht arbeiten wollen. Was geht uns denn ihr Müßiggang an, daß wir uns darüber ereifern? Nun wer sieht nicht, was uns daran ärgert: möchten sie immerhin nichts arbeiten, solange wir zu Hause bleiben; uns entrüstet ja eigentlich nur, daß die Leute, nachdem wir bei ihnen erschienen sind, nicht für uns arbeiten wollen.

Und wenn wir uns selber Mut einreden durch den Satz, daß erst mit der Arbeit dort die Kultur beginne, so erinnert das ein wenig an die Selbststärkung der Spanier des 16. Jahrhunderts, wenn sie sagten, die Knechtung der Wilden sei förderlich für deren Religion. Damals Religion, heute Kultur: es ist der alte Adam — mit einem neuen Feigenblatt.

Verhehlen wir uns diese Gefahr nicht: die tropische Kolonisation ist ihrer Natur nach auf die Ausbeutung der Kräfte tropischer Menschenrassen angewiesen. Freilich ist dazu nicht gerade die Form von Sklaverei vonnöten, und es ist wohltuend zu sehen, daß heutigentags niemand wagt, diese älteste, stärkste und roheste Bundesgenossin des Plantagenbetriebes wieder aufzuwecken. Unsere Zeit steht vor der merkwürdigen Aufgabe, den Plantagenbetrieb mit menschlicheren Arbeitsverhältnissen zu verbinden, und es ist dies ein Punkt, auf welchen die schützende Macht des Deutschen Reiches wohl schon früh ihre Aufmerksamkeit wenden muß. Hier ist die Gelegenheit, zu zeigen, daß wir von unserer großen Lehrmeisterin, der Geschichte, auch wirklich etwas gelernt haben, und daß das Christentum, die oft verleugnete Quelle unserer modernen Kulturempfindungen, sich noch lebenskräftig erweist, jede neue Entstehung, jede verkappte Nachahmung der Sklaverei im Keime zu er


Georg Friedrich Knapp、「植民地における奴隷制の起源」(1890)、

ゲオルク・フリードリッヒ・ナップ、「  植民地  における 奴隷制の起源」(1890)、...

https://books.google.co.jp/books?id=PWMMAQAAIAAJ&pg=PA59&dq=Georg+Friedrich+Knapp+Der+Ursprung+der+Sklaverei+in+den+Kolonieen&hl=ja&newbks=1&newbks_redir=0&sa=X&ved=2ahUKEwi499HEgen7AhUusVYBHRTBA8cQ6AF6BAgJEAI#v=onepage&q=Georg%20Friedrich%20Knapp%20Der%20Ursprung%20der%20Sklaverei%20in%20den%20Kolonieen&f=false

植民地における奴隷制の起源。

アレクサンダー・フォン・フンボルトは、現代の植民地について次のように述べています。植民地の歴史には、植民地の設立と母国からの分離という 2 つの注目すべき出来事しかありません。もしそうなら、これらの 2 つのオブジェクトは、非常に異なる観点から見ると確かに魅力的です。それは突然の政治的出来事としての背教であり、分裂によって新しい国家が出現します。それは今日私たちが扱っているものではありません。一方、財団は、ゆっくりとした社会的プロセス、新しい人々の出現、そしてその経済制度の出現を私たちに提示します。ここでも、民族学的な意味での新しい人々の出現を排除します。アメリカのホットゾーンの混血種がどのように誕生したかではなく、彼らがどのようにして社会秩序を築いたかを考察したいと思います。

これらの国の奴隷制度は 2 つあります。赤と黒です。前者は原住民のものであり、後者は黒人のものです。

黒人の奴隷制はより長く続き、北アメリカ連合の南部の州まで広がり、今でも人々の心に残る内戦を引き起こしました. したがって、奴隷について語られるとき、人は本質的に黒人について考えます。しかし、赤い人種の奴隷制は、早くに終わったとはいえ、植民地生活の最初の始まりにとってより重要です.

私たちは現代の感性を持ち、自分の感情を守る必要があり、単純に言えば不愉快な真実が失礼だと感じられる国に住んでいます。 16世紀のカウンター。

多くの作家は、コロンブスやコルテスが無礼に近い魂の荒々しさを示すとき、それが特に印象的であると今でも考えています. しかし、彼らには発見すべき世界があり、外国の帝国が倒され、新しい民族が発見されました。彼らは繊細さではなく、強さで輝いています。


これは、前奏曲のように、アメリカの発見直後に明らかです。コロンブスが西インド諸島に足を踏み入れたとき、そこで 2 種類の原住民を発見したことが知られています。大アンティル諸島、特にハイチでは、南から押し寄せてきた小アンティル諸島のより強い住民に屈服しようとしていた、より弱いレッドスキンの種族でした. 弱いものはアンティレノスと呼ばれ、強いものはカリブ海、つまりコロンブスだけが入ったアメリカの地中海の流域に住むカリブ人であり、その才能のためにスペイン人の賞賛を呼び起こしましたが、殺された敵を食べるという彼らの習慣のためのスペイン人の。

スペイン人はすぐにこれらの先住民と接触し、時には喧嘩もしました。1493 年以来、最初に設立されたイザベラ市がインディアンによって破壊された後、大提督が最大の重大度; 戦いを繰り広げたインディアンが反逆者のように見えたからです!1494 年 2 月 2 日、アントニオ デ トーレス率いる 12 隻の船団がハイチの海岸からスペインに向けて出航したとき、これらの 12 隻の船には、奴隷としてヨーロッパに来ることになる捕虜が積まれていました。彼らはすべての年齢と性別の原住民でした。それらの中には、提督の添付の手紙が特に言及したより強いカリブと、コロンブスが特に何も述べていないより弱いアンティルがありました。

しかし、さらに。添付の手紙の中で、新世界の発見者は、そのような奴隷の輸送をできるだけ頻繁に繰り返すべきであるという最初の提案をしています。彼はハイチですべてを欠いていました。食べ物も家畜もありませんでした。それの船積みが彼に送られるべきであり、彼は人食い奴隷でこれらすべてのことを支払うでしょう。そのような人がスペインに来れば来るほど、回心を通してそこに救いを見いだします。その上、国王と王妃はそれらをセビリアに輸入する際にかなりの関税を課すかもしれません。


ポルトガル人がアフリカの西海岸からリスボンの奴隷市場に黒人の原住民を連れてくることに長い間慣れていた時代には、この提案は驚くべきものではありません. 女王が突然宗教的な不安を抱いたために、セビリアでの赤い奴隷の売却が4日間しか容認されなかったのはかなり奇妙です. 彼女は最初に、これらの不運な人々を Skla にした理由を聞きたかった

ヴェレイは当然のことであり、アンティル諸島の奴隷の引き渡しが禁止された直後.

しかしこれは、アンティル諸島がギニアのように搾取されるべきではないことを意味するだけでした。人々はギニアで買収または誘拐され、ヨーロッパ人はこの目的のためだけにそこにとどまりました。アンティル諸島では、スペイン人は貿易客を欲しがっただけでなく、入植者になりたいと思っていました。ここだけが要点です。

したがって、セビリアの市場に連れて行くことができなかったアンティルの住民は、彼らの国で自由ではありませんでした。彼らは故郷で厳しい運命に苦しむ運命にありました。彼らが野原のどこに現れても、彼らは簡単に打ち負かされ、大部分は島の荒れた山に押し込まれ、そこで霜と飢えで死にました。使用済み洗濯物。しかし、金は欺瞞的な利益でした。この捜索で何人のスペイン人が完全に貧しくなり、何とすぐに何も見つからなくなったことでしょう。それから、落ち着くことが問題でした。冒険的な探鉱者の代わりに、移民は今や、征服者が欠けていない土を耕す人の形で現れます。暴力は彼の味方だからです。しかし、最も卑劣な戦士でさえ、手で土地を耕すことはありません。ネイティブのスペイン人として、彼は野蛮人の中で貴族のように感じます. ここから、次の構成が生まれます。

土地を耕作したり、牛を飼育したりするために定住したい人は誰でも、当時はすべての家畜がアンティル諸島に連れてこられただけでしたが、規則(コマンドリー、エンコミエンダ)が与えられました。つまり、土地が割り当てられました。人が住んでいる土地は簡単だったので、おそらくまばらでした。そして、サービスを提供しなければならなかったインド人(レパルティミエント)から多くの人が彼に紹介されました。多くの場合、それは伝統的な依存を使用して、彼の家族との酋長でした。家事使用人として働く人もいれば、野外で強制労働者として働く人もいます。最初、インディアンは 8 か月か 9 か月しか使用されず、その年の残りは村に解放されました。その後、彼らはマナーハウスの近くに移動することを余儀なくされたようで、そこで小さな耕作地に再割り当てされました。

宣教師としてやって来たドミニコ会の修道士たちは、既婚女性と 14 歳未満の子供は強制労働から解放されるべきであるといういくつかの保護措置を実施しました。以前の虐待を排除するのではなく確立する条項。

この機関は、ハイチのスペイン人移民の完全な混乱、無力感、および必要性に基づいて設立されました。イザベラ女王自身が総督のオヴァンドに、原住民をそのようなサービスに割り当てることを許可しました。確かに、彼女は自由を損なうことなく雇用労働の形でそれを行うことができると信じていました。しかし、すぐにそこから農奴の徴用労働が発展した。インディアンを配置する仕事は、特別な役人にさえ割り当てられました。抵抗がなかったわけではないことは言うまでもありません。しかし、この抵抗がどのように破られたかは、オヴァンドが 7 か月で 84 のカシケを絞首刑または火刑にしたという乾いたメモから見ることができます。

スペインでは、インド人は征服者とのつながりを通じてキリスト教に改宗することが容易にできるという明白な考えで自分自身を慰めました. しかし、宣教師にあらゆる抵抗を提供し、改宗を必要としていた腐敗した無知なスペイン人は、どうして改宗できたのでしょうか.少なくとも外見は維持され、領主は自分たちの農奴にもちろんスペイン語でアヴェ・マリアを教えなければならなかった。これらの言葉が石、棒、または何か食べたり飲んだりすることを意味したかどうかを知ってください!」(ラス・カサス。)

母国ではまた、司令部は国の適切な管理にのみ関心があり、ふさわしい男性に報酬を与えることだけに関心があると信じられていました。「それはヤコブの声ですが、手はエサウの手です」(ラス・カサス) もちろん、誰かがハイチで彼の支配を売った場合、インディアンは契約に含まれていませんでした。しかし言うまでもなく、インディアンは買い手のところへ行き、国王が任命した裁判官はそれをよく知っていたが、目をつぶった。

インドの家政婦に関して言えば、売買契約は奴隷が着ているシャツだけに言及していました。これには 40 ~ 50 人のカステラーノが支払われました。


シャツが渡されたとき、着用者は事前に脱ぐのを忘れていました.

ハイチ、キューバ、その他のアンティル諸島、そして少し後には征服された本土でも同様でした。

コルテスが一握りの人々と共にメキシコの地に足を踏み入れ、ライオンの勇気とヘビの賢さでアステカの帝国に終止符を打ったとき、彼も征服者がどのように自分自身を養うべきかという問題に直面しました. 彼は皇帝カール 5 世に宛てて、アステカ人の高度に発達した知的能力により、島々で行われていたように彼らを奴隷制に非難するのは不公平だと感じたと書いた。しかし、よく調べてみると、スペイン人が非常に疲れ果てて貧しく、原住民のサービスを強制せずにこの国で自分たちを維持することは望めないことがわかったので、彼、コルテスはついに彼の良心の呵責を脇に置いた. その同盟がコルテスの征服を可能にしたメキシコの州の住民であるトラスカルテカ人だけが、奴隷制から排除されました。残りのアステカ人は、必要に応じてレパルティミエントに引き渡され、その後チャールズ 5 世はこれを禁止しましたが、実際にはそのままでした。

しかし、コルテスは、虐げられた人々のためにいくつかの保護を追加し、特に彼らのためにキリスト教の指示を与えました. しかし、彼はそれで安心さえしませんでした。それが彼の目的を果たしたとしても、彼は計り知れないほど縮みました。彼は、ある晴れた日に、側近としていたモンテスマの後継者を何の裁判もなしに絞殺した。これと同じコルテスは、1547 年に彼が書いた彼の意志の § 39 でインドの強制労働者について考えた。彼はそこで、部分的に捕獲され、部分的に購入されたものを後悔することなく所有し続けることができるかどうかを述べています。彼は、息子のドン・マーティンが、神学者からの専門家の意見を通じて、これについて確信を得るように勧めています。、、

コルテスは、ラテン語を学び、カスティーリャ語を非常に上手に書いた、ある程度の教育を受けた人でした。

ペルーの征服者であるフランツィスコ・ピサロとは異なり、彼は自分の名前を書くことさえできませんでした。彼は家でそのような感情を知っていました。

彼がインカ国家の敗北した住民に対して同じ措置を講じたときの危険な虎。

彼がペルーの海岸に上陸した直後、彼が事業を支援するためにサンミゲル市を設立したとき、最初に土地が分配され、次に多くの先住民が各入植者に割り当てられ、彼らの仕事を手伝いました。というのも、ピサロの作家が逐語的に述べているように、「入植者はインディアンの奉仕なしでは存在できないことが証明されたので、聖職者と企業の責任者は、原住民の再分割が宗教の大義に役立つことに同意し、彼らは真の信仰をより容易に知るようになるでしょう。」

その後、ペルーに設立された多くの修道院でさえ、改宗、教育、または司牧的ケアを気にせずにインド人を働かせるレパルティミエントを受け入れました。世俗派はさらにそうし、スペインの王冠がいたずらに終止符を打つために知事を送ったとき、ゴンサロ・ピサロの下の地元の征服者は、帝国の知事から強盗を守るために内戦を開始しました.

西インド諸島のこの荒廃を私たちに知らせてくれたのは、セビリア出身のバーソロミュー・デ・ラス・カサスです。新たに叙階された司祭として、彼はハイチのベガ市で最初のミサを行いました。その後まもなく、1510 年にドミニコ修道会の修道士が島に現れ、大胆な説教で同胞の慣習に反抗しました。雇用された副総督の権限にある評議員が彼らに加わった。インド人は彼を父親として崇拝しました。彼が彼らと一緒に現れた場所で、彼は平和的にすべてを達成しました。しかし、それぞれ独自の指揮権を持っていた高官たちは、彼の忠告を聞くのが好きではなく、後にインドの管理が 3 人のヒエロニム派の修道士に移されたときでさえ、これらのローブを着た人々は過度に熱心な聖職者にとってあまりにも世俗的でした。彼の隣でリマインダーを許容する。ラス・カサスはスペインに数回旅行し、1541/42 年の荒廃について壊滅的な本を書きました。


このようにして、1543 年に公布された原住民を保護する広範囲にわたるスペインの法律の精神的な作成者になりました。その後、彼は「インディアンの保護者」の称号を与えられましたが、これほど正当な称号を保持した人はいません。

さらに重要なことに、原住民の奴隷化はもっぱら労働者の必要性から生じたものであったため、ラス・カサスは、労働者階級の苦しみを軽減するために人生を捧げた最初の人物として登場します。彼がこれをカトリック教会の忠実なしもべとして行ったこと、そして彼がその教会の精神、またはむしろその教会の秩序からそれを行ったことを、私たちは単に認めなければなりません。なぜなら、それは歴史的真実だからです.

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保護法の結果として人類の時代がすぐに幕を開けたと信じるには、世界、特に新世界について非常に無知でなければなりません。達成されたことが 1 つだけありました。スペイン王室は非常に決定的な立場を取り、原住民は最初は農奴ではなくただの臣民であると根本的に認識し、将来の総督の努力には強力な支持が与えられました。過酷な束縛が長く続いたのは鉱山だけです。一方、スペイン人がとうもろこしやキャッサバ、土着の果物を栽培していた場所では、下層階級の混血人口から賃金労働者が発展しました。そして野生の牛の群れが草の茂った草原の土壌で飼育されている場所では、彼らを守る投げ縄を持った半血の大胆なライダーは長い間自由人でした.


アメリカの植民地における黒人の奴隷制に目を向けると、私たちが最初に遭遇するのは、再びラス・カサス司教の名前です。赤い原住民の解放者である彼は、西インド諸島に黒人貿易をもたらしたと言われています。ある野蛮な人種を解放した教会の責任のない息子である司教は、別の野蛮な人種の奴隷化に責任があると言われています。 . 発見の時代の歴史の見事な機知に富んだ作家、オスカー・ペシェルがこれらの線に沿って何かを言わなかったなら、この質問は見過ごされたかもしれません. 黒人貿易について言えば、彼は大航海時代の歴史 (1877 年、p. 441) で次のように述べています。

「残念なことに、今世紀を深く恥じているこの不当な行為の発起人は、苦しめられた戦争の残党を殺した高貴なラス・カサスでした。

貧弱。

エチオピアの労働者を輸入することで、ネイティブのアンティルにいくらかの救済をもたらすことを望んでいました. 彼自身が人生の終わりにそれを後悔した...そして(1560)、彼は人間に対するどんな軽蔑とどんな暴力で黒人貿易が行われたかを知らなかったと言います

意思。"

フンボルトとシュプレンゲル (1779) がすでに知っているように、この自己非難にもかかわらず、ラス・カサスは黒人貿易の創始者ではない. しかし、否定を乗り越えて、黒人労働者がどのようにしてアメリカにやってきたのかを真に明らかにするには、この問題に新たな見方が必要です。

チアパの敬虔な司教、ラス・カサスが果たした多くの論争の的になっている役割は、彼が主に関心を持っていたことを覚えていれば最もよく理解できます。そして主な危険は、弱くて柔軟性のない人種の無礼な搾取にありました。彼はこれらの何百万人もの魂をキリスト教に導き、それによって救いに導き、同胞の良心をジェノサイドの告発から解放したいと考えていました。彼はただの司教であり、終わりを考えると手段も欲しがる真面目な男でした。

彼は時折、新しい入植者の酪農場のために白い農夫 (ラブラドール) を西インド諸島に連れてくることを提案しました。または彼は、すべての入植者が 2 人の黒人と 1 人の黒人を自由に持ち込むことを許可されるべきだと言いました。1517年、彼はスペイン王室に、定住したスペイン人が黒人を輸入することを許可し、鉱山のインディアンがより多くのことを免れることができるように助言した.

ドミニコ会の修道士たちは、彼らが言ったように、1 人の黒人が 4 人以上のインド人をやることになるので、事前にこれを要求していました。そして、ラス・カサスと同時に、1517年に、当時ラス・カサスの敵であった摂政である3人のヒエロニム修道士もそれを要求しました。

したがって、黒人の輸入を最初に考えたのはラス・カサスではなく、それを考えたのも彼だけではありませんでした。また、先住民は心と体が弱すぎたため、国王が 50 人の奴隷を採掘のためにハイチに出荷するよう命じた 1510 年には、効果が現れるよりもかなり前に行われました。

「インディアンの守護者」は当時1人だけを指していた

当時としては何の異論もなかった、よく知られた老舗の抜け道でした。スペイン人とポルトガル人は、15 世紀を通じて、征服されたムーア人がキリスト教の敵として奴隷にされることを当然のことと考えていました。当時、リスボンとセビリアの奴隷市場は伝統的でした!そして、ポルトガル人がアフリカの西海岸に沿って徐々に進出するにつれて、彼らは突然ムーア人の人口から黒人の人口に混同され、1442年以来、ムーア人と並んで市場で黒人の毛むくじゃらの奴隷を売ってきました. これらの実際の黒人奴隷は、15 世紀後半に増加するようになりました。ポルトガル人は、カーボベルデ島の 1 つで大きな敗北を喫しました。

遅かれ早かれ、スペイン人がそのような奴隷を時折西インド諸島に連れてくるようになると、ラス・カサスにそうするように言われる必要はありませんでした。

さらに、植民地における黒人の奴隷制は、社会現象と見なされていましたが、当時南ヨーロッパに固有であった奴隷制だけから発展したわけではありません。これは、今日でもイスラム教徒の場合と同様に、比較的快適な施設でした。

奴隷はその後、家事使用人として、または小規模な農業の畑で雇用されましたが、奴隷は完全に自由ではなく、貿易品のように販売することができました。または、芸術的または筋肉質である場合、原動力またはヘルパーとして使用されました。小規模で未開発の営利企業。ムハンマド人の場合もそうであり、彼らの奴隷は商人を逃れて主人を見つけた後は、許容できる生活を送っており、スペインやポルトガルでも例外ではありませんでした。植民地にそのまま残っていたら、アンクル・トムの小屋が私たちの妻たちの心を動かすことはなかったでしょう。

植民地時代の奴隷制について私たちがそれほど怒っているのは、サトウキビの栽培と加工に関係しています。熱帯アメリカに関する比類のない作家、アレクサンダー・フォン・フンボルトは、鋭く明快にこの発言を行いましたが、それは彼の冷静で安定した視線と彼の万能な観察力から逃れることはできませんでした。砂糖の栽培


rohrs は 1513 年から 1515 年の間にアンティル諸島で始まり、ペドロ デ アティエンサによって導入されました。1535 年には、セント ドミンゴにはすでに 30 の製糖工場があり、ゴンサロ デ ベロソによって導入された、馬と上水道の両方で駆動されるローラーを使用してジュースを圧搾していました。フンボルトによれば、これらは、カスティーリャ人が最初にアラブ人との接触によって刺激され、次にイタリアの港との頻繁なつながりによって刺激された商業的ベンチャーであった.

開発の過程は、これに簡単にリンクできます。最初にサトウキビを見ると、この植物はインドから来て、アラブ人によって南ヨーロッパに持ち込まれ、最初はシチリア、次にアンダルシアに運ばれました。ムーア人はコロンブスよりずっと前に、航海者ヘンリーよりも前に、明らかに奴隷の助けを借りて栽培していました。 、しかし小規模のみ。

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ヘンリー航海長率いるポルトガル人がアフリカ西岸を開拓した際、キプロス島のブドウとシチリア島のサトウキビをマデイラ島に移植し、大西洋に浮かぶ島にこの栽培を広めたのである。カナリア諸島もこの方法で使えるようになった。

ここでは、プランテーションが稼働していた。

1492年、ポルトガル王ジョン2世がポルトガルから多数のユダヤ人を追放したとき、彼らはセント・トメ島に移住し、すぐにかなりの砂糖農園ができ、何千人もの黒人奴隷がそこで働いていた。この辺りには、150人から3000人の黒人奴隷を雇っていた耕作者もいたそうですから、かなりの大事業です。

サトウキビがアフリカ沿岸の農園で栽培されるようになったのは、アメリカ大陸が発見される直前のことであり、当時も黒人たちがこの目的のために使われていたことだ。

西インド諸島の熱帯の島々に入植したとき、サトウキビをそこに移植すること以上に明白なことがあるだろうか。インド人があまりにも弱いことがわかったとき、ラス・カサスがよく知られている黒人の利用を指摘する必要が本当にあったのだろうか。


(1492?

エンリケ航海中のポルトガル人がアフリカの西海岸を開いたとき、彼らはキプロスのブドウの木とシチリアのサトウキビをマデイラ島に移植し、この栽培は大西洋の島に広がりました。カナリア諸島もこのように利用されました。

プランテーションはここにありました。

さらに有益なのは、アフリカ西海岸の赤道直下に位置するサン トメ島からのメモです。すぐに、何千人もの黒人奴隷が働くサトウキビのプランテーションがここに設立されました。ここにはプランテーションに 150 人から 3,000 人の黒人奴隷を抱えていた農園主がいました。

ここで 2 つのことが立証されています。サトウキビは、アメリカ大陸発見の直前にアフリカの海岸に最初に植えられました。そのときでも、そこでは黒人がサトウキビを利用していました。

西インド諸島の熱帯の島々が定住した今、そこにサトウキビを移植するよりも自然なことはありません。そして、インディアンが弱すぎることが判明したとき、ラス・カサスは黒人のよく知られた使い方を指摘する必要が本当にあったのだろうか?)

しかし、彼はまだフンボルトの観察をしなければならず、それ自体は非常に正しい。

広げるというか、深める。黒人の奴隷制度は本当に砂糖に続くのですか? アラブ人がすでに南ヨーロッパで砂糖を栽培しており、また確かなように、砂糖の栽培に彼らを使用した疑いのない黒人奴隷がいたとしたら、サトウキビが島々や海岸に到達するまで、なぜ歴史は黒人奴隷制の残虐行為について沈黙しているのですか?大西洋への侵入の?綿の栽培は、少し後に同様の効果をもたらしたのではないでしょうか? では、砂糖が原因である可能性があります。重要なのは何を作るかではなく、それを栽培し加工する商業的条件です。

どうやら状況は次のとおりです。16世紀の初めに、大規模な資本主義貿易が急成長しました。黒人の奴隷制を伴うプランテーション経済は、それが砂糖であれ綿花であれ、技術的に達成されたものであれ、この形態のビジネスの最初のテストです。これらのローラー、破風、水車は、大企業の通常の機械的改良です。それに付随して、それ以上の何者でもない一階級の肉体労働者が、完全な裸と黒の黒人奴隷制の形でここに現れる。なぜなら、尊重すべき既存の制度が存在しない未開の地で、国際法の外側に立った人種に対して、すべての考慮が失われたからです.


フンボルトは、ジェノヴァ人の商売精神を思い起こさせます。商売精神は、最初に事業を支配しなければならず、当時の最高の技術的手段を使用して、純粋に外部販売のために生産されなければなりませんでした。賃金を可能な限り低く抑えることを約束した。ブラジルでは、最初のサトウキビ農園はリスボンの銀行によって植えられたことが知られています。つまり、彼らは資本主義企業でした。

熱帯植民地の特徴である工業的黒人奴隷制は、台頭する大規模企業の必要性に帰せられるべきである。黒人の問題は、プランテーションの大規模な農工業企業の労働問題です。ラス・カサスやサトウキビではなく、この形態の産業を通じて、商業的黒人奴隷制がスペイン人やポルトガル人の熱帯の植民地に引き継がれた。したがって、白人の監督者が彼の上に鞭を振り回している間、黒人が掘り、植え、収穫する広大な耕地。

フェルディナンドが亡くなった後、1516年に摂政枢機卿によって、セントドミンゴとキューバへの黒人の輸入の開始が禁止されたことは認められています。ヒメネス枢機卿は、司祭ラス・カサスを上回ったように、キリスト教徒の感情でも彼を上回ったようです。若い西インド諸島が熱心に黒人を探している間、スペインの国家元首は輸入を禁止し、彼の世紀を早めました。

でもゆっくり!私たちの枢機卿は人類のためではなく、金融政策のために働いています。彼は例外を認めるために黒人取引を禁止し、これらの例外は高額の手数料を支払って許可する。黒人貿易は国の財源を満たすのに役立つべきであり、それが当時の貿易および財政政策による禁止の意味です。

その後すぐに、フランダースのカール 5 世が権力を握るためにスペインにやって来たとき、カスティーリャとオランダの貴族が彼に好意を求めて群がりました。王のマジョルモモであるナイト デ ラ ブレサは、4,000 人の黒人奴隷を西インド諸島に移送する特権を要求し、受け取りました。この重要な権利をほとんど所有していなかった彼は、それをジェノバに 25,000 ドゥカートで売りに行きました。ジェノバは黒物に高い価格を要求したため、特権のために、西インド諸島への黒人の輸入は一般的に望まれていたよりも遅くなりました。 .

シャルル 5 世がこの特権を 8 年間与えられたにもかかわらず、すぐに他の志願者に奴隷の取引を許可したことは重要です。

その後すぐに、ポルトガル人は黒人の海岸を所有していたため、黒人貿易のビジネスを引き継ぎました。この取引が好ましくないと思う人は誰もいませんでした。少なくとも州は、反対に、これを財政的に行うための新しい方法を常に考えていました

利用する。

1600 年に、黒人取引の特権は最高入札者に公に競売にかけられました。それを授与された商人はポルトガル人のピーター・ゴメス・レイネルで、彼は毎年 4,250 人の黒人をスペインの植民地に送ることができ、またそうしなければなりませんでした。

一度に約 250 人の奴隷が輸送され、まれに 500 人でしたが、船のサイズが小さいことを考えると、これは多くの量です。ステアリング、高さ約5フィートのスペース、

木製の床で2つの部分に分かれていました。これらの2.5フィートの部屋で、奴隷は左舷と右舷に並んで横たわり、誰もそれらの間に押し込むことができなかった.空気が吸い込まれ、栄養が不十分で、水が控えめな日。当時の航海には長い時間がかかり、逆風の中で航海が長引くと、積荷の半分が失われました。しかし、スムーズな乗り心地だった場合、異常に高い価格が手招きされました。

このように、商売精神はまた、人的商品の輸送を通じて二次的な利点を見出しました。

しかし、プランテーションのキリスト教徒の奴隷所有者に関する限り、イスラム教の主人は人間性において彼を凌駕しています。

アラブ人が時々奴隷を殴る場合、それは私たちの国よりも多くの殴打があり、主人の成人した息子が同じ扱いを受けることがあるためです。

ムハンマドの主人が自分の奴隷を気に入った場合、慣習により、主人のふりをして彼の訴訟を支持することは禁じられています。彼は愛情が報われるまで待たなければなりません。

そのようなことは、植民地のキリスト教徒のプランターから聞いたことはありませんでした.

偉大な地理的発見と同時に、さまざまな国の慣習的な製品を単に交換することよりも高い目的を持った商業精神の発達がなかったとしたら。彼らはむしろ、最も経済的な方法で、機械的補助を使用し、力関係を確立して、この生産を自分たちの手に取り始めた.それは今日でもムハンマド人に行われています。

1888 年と 1889 年に全ドイツを動かしたのは、もちろん、イスラム教徒のアラブ人が東アフリカの原住民に対して犯した残虐行為でした。しかし、これらのアラブ人は、奴隷狩りや奴隷商人としてそこに現れます。彼らは普通の奴隷の主人としてではなく、Mo の市場に奴隷を連れてきた起業家や商人としての地位を示しています。

ハマダンを届けます。奴隷貿易は、常に奴隷所有よりも残酷でした。

私たちの熱帯植民地化の友人たちが最近、東アフリカの奴隷商人に対して最も決定的な立場をとったという事実は、イスラム教徒の支配者が私たちのまだ若い所有物を危険にさらしているという事実によるものです. これが、長い間知られている悪に私たちが関心を持つ次の理由です。さらに、誰がそれを否定できるでしょうか、最近の旅行者の説明は私たちの慈善的気質を目覚めさせ、アフリカの海岸で自分自身を主張し始めた今、私たちは人類への奉仕に力を入れたいと思っています.

植民地開発の歴史の中でより真面目な研究者は、熱帯の植民地化と奴隷制が互いにいちゃつくという事実を見逃すことはありません。

さて、過去 4 世紀の間に、資本主義企業は計り知れないほど強化され、拡大してきました。たとえば、パナマ運河の場合、レセップスのような大物が成功を約束したときに、莫大な金額がやみくもに海外事業に費やされているのを見てきました。プランテーション農業に同様の自信がもたらされた場合、大企業は隠れ家から出て、熱帯作物に大量に利用できるようになる可能性がありますが、おそらく定点の軍事占領によってもたらされる単純なセキュリティを見逃しているため、現在は臆病になっています.

この予備的な問題が解決されたと仮定すると、単純労働力を調達することが非常に困難であることがすぐに明らかになります。すべての若い技術者とすべての副官が、ザンジバルへの休暇を求めるかどうかをすでに個人的に検討しているため、祖国では上級管理職が不足することは絶対にありません。しかし、単純労働者はどうですか?

熱帯諸国の原住民の怠惰についてのすべての説明では、これらの文化のない人々が働きたくないという憤慨が聞こえます。私たちがそれに興奮するという彼らの怠惰は何ですか?ええと、それについて何が私たちを悩ませているのか、誰にもわかりません。結局のところ、私たちが家にいる限り、彼らは働きたがりません。私たちが現れた後、人々が私たちのために働きたがらなかったことに、私たちは実際に憤慨しています。

そして、文化はそこでの仕事からのみ始まるという文で自分自身を励ますなら、これは、野蛮人の奴隷化が彼らの宗教にとって有益であると言った16世紀のスペイン人の自己啓発を少し思い出させます. 当時の宗教、今日の文化。それは古いアダムであり、新しいイチジクの葉を持っています。

この危険を自分自身から隠してはなりません。熱帯の植民地化は、その性質上、熱帯の人類の力の搾取に依存しています。確かに、これは奴隷制の形態を必要としないし、今日、プランテーション事業のこの最も古く、最も強く、最も粗野な味方を目覚めさせることを敢えてする人が誰もいないことを見て満足している. 私たちの時代は、プランテーション管理とより人道的な労働条件を組み合わせるという興味深い課題に直面しており、これはおそらく、ドイツ帝国の保護力が早い段階で注意を向けなければならない点です. ここに、偉大な教師である歴史と、しばしば否定されてきた現代の文化的感受性の源であるキリスト教から、私たちが実際に何かを学んだことを示す機会があります。

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